Das Land Hessen fördert zwei Projekte der Regionalentwicklung in Alsfeld und Schotten mit insgesamt 484.000 Euro. Staatssekretär Michael Ruhl (CDU) aus dem Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat übergab die Förderbescheide für die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes in Alsfeld sowie die Einrichtung eines inklusiven Abenteuerspielplatzes am Niddastausee, wie das Ministerium mitteilt.

Die Stadt Alsfeld erhält 250.000 Euro für die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes am Erlenstadion. Geplant sind zusätzliche Stellplätze mit Laubbeschattung sowie weitere Sitzmöglichkeiten, die die Aufenthaltsqualität für Gäste verbessern sollen. Der bestehende Stellplatz verfügt über 45 Plätze. Derzeit verzeichnet der Wohnmobilstellplatz rund 30.000 Übernachtungen pro Jahr. Mit der Erweiterung sollen jährlich rund 17.500 weitere Übernachtungen hinzukommen. Das Vorhaben soll Alsfeld als touristisches Ziel weiterentwickeln und die regionale Wertschöpfung stärken.

Das zweite geförderte Projekt ist die Einrichtung eines inklusiven Abenteuerspielplatzes am Niddastausee in Schotten. Dieser soll ein Ort der Begegnung werden, an dem Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen gemeinsam spielen und ihre Freizeit verbringen können.

Beide Vorhaben werden über das Leader-Programm gefördert, das innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützt, die auf die jeweiligen Stärken und Bedürfnisse der Regionen zugeschnitten sind. Ziele sind dabei, Lebensqualität zu verbessern, regionale Strukturen zu stärken und touristische Potenziale zu nutzen.

Ruhl sagte, mit diesen beiden Projekten würden attraktive Angebote für Menschen vor Ort geschaffen und zugleich der Tourismus gestärkt. „Starke ländliche Räume brauchen Orte, an denen Menschen gerne leben, sich begegnen und ihre Freizeit verbringen“, so der Staatssekretär.

Auf dem Foto: Bescheidübergabe vor dem Landratsamt: Matthias Steckenreuter (Regionalmanagement), Landrat Dr. Jens Mischak, Stephan Paule, Staatssekretär Michael Ruhl, Jana Brittner (Dorf- und Regionalentwicklung) und Edwin Schneider, der Vorsitzende des Leader-Beirates im Vogelsbergkreis (v. l.). © Galle-Schäfer