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Alsfelds Stadtgeschichte aus sechs Jahrhunderten / Geschichtsunterricht einmal anders

Alsfelds Stadtgeschichte aus sechs Jahrhunderten – was die Vergangenheit über uns erzählt, heißt das neue Kalenderprojekt der ehemaligen Schüler des Geschichts-Leistungskurses an der Albert-Schweitzer-Schule, das am Freitag, dem 24.08.2018, im Alsfelder Rathaus vorgestellt wurde.

Das Projekt des Stadtarchivs und des Gymnasiums Alsfeld unter der Leitung von Michael Rudolf hat sich die Aufgabe gestellt, Alsfeld und seine nähere Umgebung anhand ausgewählter Ereignisse aus verschiedenen Jahrhunderten zu präsentieren. Elf Schüler des Geschichtsleitungskurses haben die Blätter des Kalenders mit ihren Forschungsergebnissen im Sinne des „entdeckenden und erforschenden Lernens“ gefüllt und aktuelle Fotos angefertigt.

Der volle Sitzungssaal zeigte nun am vergangenen Freitag das große Interesse an dem bereits fünften Jahreskalender, dem sogar Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz durch seine persönliche Anwesenheit und ein Grußwort im Kalender Anerkennung zollte. Gefördert wurde das Projekt durch die Friederichs-Stiftung, die Stadt Alsfeld und den Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule.

Mit einem persönlichen Wort richtete sich Bürgermeister Stephan Paule an die ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Schule – das bedeutet nicht nur knochentrockene mathematische Gleichungen, Gedicht-Interpretation oder chemische Formeln. Es heißt auch: Spaß in den sogenannten musischen Fächern zu haben. Und wenn dann noch Begabung mitspielt, ist das schulische Dasein gar nicht mal so übel. Was dabei herauskommt, wenn Pädagogen und Schüler an einem Projekt arbeiten, zeigt die Albert-Schweitzer-Schule mit ihrem neuen Kalender „Alsfelds Stadtgeschichte aus sechs Jahrhunderten“, bei dem dieses Mal ausgewählte Ereignisse ins Zentrum gestellt werden sollten, in denen die „Zahl neun“ im Mittelpunkt steht. Die allgemeine Geschichte wird hier mit der lokalen Geschichte verbunden, und das macht den Kalender für Alsfeld so wertvoll und spannend.

Kultusminister Prof. Dr. Lorz wies in seinem Grußwort auf die Bedeutung eines solchen Geschichtsprojektes hin. Alsfeld sei etwas Besonderes, und dieser Kalender mache die lokale Geschichte lebendig. Er sprach seine Anerkennung an die ehemaligen Schüler für deren Engagement aus, sich außerhalb der Schule durch entdeckendes und erforschendes Lernen Dinge selbst zu erarbeiten, um dann zu so einem tollen Ergebnis zu kommen. „Dieses Projekt ist ein Leuchtbeispiel für viele anderen“, so Lorz.

Projektleiter Michael Rudolf bedankte sich bei allen Beteiligten für die Würdigung und Förderung des Projekts, ohne die diese Aktivitäten nicht möglich seien. Besonderen Dank sprach Rudolf MdL Kurt Wiegel aus,

der sich besonders für die Jugend im Vogelsbergkreis einsetze. „Wer den Kalender hat, lernt viel“, so Wiegel in seinem eigenen Grußwort. Christian Bolduan würdigte für die Schulleitung das Projekt. Es sei die Fortsetzung einer Tradition der Schule, so habe es in der Vergangenheit schon mehrere Publikationen, Ausstellungen usw. gegeben. Er hob auch die Bereitschaft der Schüler hervor, in den Sommerferien den Kalender rechtzeitig fertig zu stellen. Dieter Welker, 1. Vorsitzender der Freunde und Förderer der ASS, brachte es mit seinen Worten noch einmal auf den Punkt: „Dieser Kalender gibt der Stadt Alsfeld ein weiteres Gesicht und macht auch die Stadt sehr stolz. Es ist ein Netzwerk mit Förderern entstanden. Diese Arbeit ist aber auch so wertvoll, dass sie unbedingt gefördert werden muss. Die Schüler, die an dem Projekt mitgewirkt haben, sind ein Vorbild für alle anderen.“

Besonderer Dank gebührt auch Andreas Lenth, der mit seiner umfangreichen Postkarten- und Bildersammlung die Projekte immer wieder bereichert und unterstützt, wie auch Rudolfs ehemaligem Schüler Fabian Fricke, der sich noch heute für das Layout verantwortlich zeichnet.

Schließlich bekamen die ehemaligen Schüler des Leistungskurses die Gelegenheit, einige Seiten des Kalenders in kurzen Beiträgen vorzustellen. Ziel sei es immer gewesen, die Gestaltung der Texte sowie die Bilder für den Leser und Betrachter interessant zu gestalten. Dabei kam manchmal auch der glückliche Zufall zu Hilfe. Beim Fototermin am Leonhardsturm erwischten die Schüler Christian Ermel und Nicolas Schneider einen Storch im dortigen „Storchennest“.

Der Kalender ist ab sofort für 6,00 Euro im Buch 2000, im Tourist Center, bei Ramspeck sowie bei Rosi Mück erhältlich.

Übersichtskarte

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36304 Alsfeld
Tel: 06631/182-0
EMail: info@stadt.alsfeld.de

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EMail: tca@stadt.alsfeld.de

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