Übernachtungs-Suche
Anreise: . .
Abreise: . .
Anzahl Erwachsene:
Anzahl Kinder:
Einzelzimmer:
Doppelzimmer:
30.06.2015

Stadtrundgang durch Alsfelder Gärten

Stadtrundgang mit Bürgermeister Stephan Paule entlang der Grenzen der alten Stadtmauer.

ALSFELD. Rund ein Dutzend interessierte Alsfelder waren dabei beim jüngsten Stadtrundgang um die Altstadt, vorbei an Gärten und Parkanlagen mit Bürgermeister Stephan Paule und Bauamtsmitarbeiter Michael Hölscher. Dass es Ruhe-Oasen in unmittelbarere Nähe der Altstadt gibt, wussten viele der Teilnehmer. Dass es dabei „verborgene Schätze“ gibt und dass man diese „Grünen Lungen“ teilweise auch betreten kann und wie naturbelassen diese noch sind, davon wussten die wenigsten etwas.

Zu Beginn des Rundgang verschaffte man sich einen Überblick über die Arbeiten am Bürgergarten. Stephan Hanisch vom Freiwilligenzentrum und Roland Spohr vom Verein Regenbogen der Stadtschule erläuterten die bereits durchgeführten Maßnahmen und gaben einen Ausblick auf das, was noch geplant ist – „Helfer sind jederzeit willkommen“, so die Initiatoren.

Weiter ging es zum „Klostergässchen“, einem kurzen Sackgassen-Fußweg an der Altenburger Straße, der zu privaten und städtischen Gärten führt. Die Ruhe und natürliche Umgebung dieser Gärten war für viele kaum zu fassen. Gerade die Aussage: „Jetzt wohne ich schon so lange in Alsfeld, wusste aber nicht, dass es so etwas mitten in der Altstadt gibt“, war dafür symptomatisch.

Nächstes Ziel war der „Klostermauerweg“, vorbei an vielen privaten Kleingärten, die im angrenzenden denkmalgeschützten Grüngürtel südlich der Altstadt liegen. Während einer kurzen Pause wusste der Bürgermeister Einiges zu erzählen und erläuterte den geschichtlichen Hintergrund dieses Grüngürtels entlang der ehemaligen Stadtbefestigung. Der Weg führte danach direkt zum Kräutergarten von Frau Hamacher am „Klostermauerweg“, die eine kurze und sehr interessante Führung anbot.

Die nächsten Ziele des Rundgangs waren der „Grabbrunnen“ und der „Burghügel“ und die angrenzenden privaten Gärten, die an optischem Reiz und als Ruhezone kaum zu übertreffen sind. Auch der Verbindungsweg (ehemalige Stadtmauer) zwischen „An der Burg“ und der „Hersfelder Straße“, parallel zur „Blaupfütze“ wurde begangen. Das Gespräch mit den Anwohnern zeigte, dass solche Rasenwege sehr oft als Hundetoilette missbraucht werden und der eigentliche Reiz dadurch verloren geht.

Über die „Hersfelder Straße“ und die „Hofstatt“ führte der Weg zum Grubengarten. Hier konnte sich die Gruppe noch ein Bild von den vielen privaten- und teilweise verpachteten städtischen Gärten entlang der Straße „Hinter der Mauer“ machen, die den nördlichen Grüngürtel der Altstadt bilden.

Auch der „Änne und Konrad Geisel Platz“, der durch den Abbruch der alten Stadtschule in den 1970er Jahren entstanden ist, war Ziel des Spaziergangs. Er bietet eine Ruhe Oase für Jung und Alt, der gerade für eine kurzweilige Erholung inmitten der Altstadt steht.

Zum Abschluss dieses fast zweistündigen Spaziergangs besichtigte man noch die Gärten entlang des „Klostermauerwegs“ auf Höhe der Reste der alten Stadtmauer und natürlich den Klostergarten hinter der Dreifaltigkeitskirche, der durch die Initiative des Freiwilligenzentrums wieder in ein ansehnliches und beschauliches Fleckchen Erde hergerichtet wurde.

Hier fand der Bürgermeister noch ein abschließendes Wort des Dankes an die Teilnehmer, er bedankte sich auch dafür, dass die historischen Gegebenheiten rund um die Stadtmauer und die historischen Flecken durch die Teilnehmer mit sehr interessanten Bemerkungen ergänzt wurden.

 

Bild:

„Alles, was hier wächst, kann man nutzen“. Beim Stadtrundgang im Kräutergarten von Erika Hamacher (2. v.r.).

Übersichtskarte

Kontakt Verwaltung

Magistrat der Stadt Alsfeld
Markt 1
36304 Alsfeld
Tel: 06631/182-0
EMail: info@alsfeld.de

Kontakt Tourist Center

Tourist Center Alsfeld (TCA)
Markt 3 (im Weinhaus)
36304 Alsfeld
Tel: 06631/182-165
EMail: tca@stadt.alsfeld.de

Übersichtskarte

x